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Wespenbienen: Nomada ruficornis

Artname: Nomada ruficornis (Linnaeus, 1758)
Synonyma: Nomada bifida Thomson 1872
Merkmale: Nomada-typisch. W: 9–11 mm; Kopf schwarz, Manbibeln am Ende mit 2 Zähnchen, rote Oberlippe Labrum mit einem Zähnchen; 3. Fühlerglied deutlich kürzer als 4.; Thorax schwarz mit rotem, gehöckertem Schildchen (Scutellum); Tergite schwarz, teilweise mit gelben Flecken; Hinterschiene (Tibia) mit ca. 5 langen Dornen. M: 7–11 mm; wie W., aber: schwarzer Kopf mit gelbem Labrum; schwarzes Scutellum, manchmal mit 2 roten Punkten; Tergite mit großen gelben Flecken oder Binden.
Verbreitung: Europa; ganz Deutschland.
Lebensraum: Habitat der artspezifischen Wirte.
Fortpflanzung:  Kuckucksbiene.
Wirte: Sandbiene Andrena haemorrhoa.
Nahrung: Nektar: unspezialisiert
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): Anfang April–Mitte Mai.
 
Wespenbiene: Nomada ruficornis M
Nomada ruficornis Männchen · Wuppertal, 20.04.2008

Nomada ruficornis (ohne deutschen Namen) entspricht in ihrer Färbung – schwarz mit gelblichen Hinterleibsflecken oder (bei den Drohnen) -binden – dem typischen Bild einer Wespenbiene. Sie erscheint allerdings etwas schlanker als andere, größrere Arten. Zu finden ist die Art im Frühjahr an den Nistplätzen und Trachtpflanzen ihres Wirtes, der polylektischen Sandbiene Andrena haemorrhoa.

Nomada ruficornis M   Nomada ruficornis M
Nomada ruficornis Männchen an einer Weide (zusammen mit dem Wirt: Andrena haemorrhoa)   Nomada ruficornis Männchen an Salix · Wuppertal-Cronenberg, 20.04.2008

Nomada ruficornis W   Nomada ruficornis W
Nomada ruficornis Weibchen an einem Lehmhang   N. ruficornis Weibchen · Mechtenberg in Essen, 03.05.2009

In älteren Werken und gelegentlich auch heute noch trägt diese Wespenbiene den Namen Nomada bifida. Seit aber 1979 Nomada ruficornis als Lectotypus (= nachträglich festgelegter Holotypus) für diese Art festgelegt wurde, gilt Nomada bifida als jüngeres und damit nicht mehr normgerechtes Synonym.


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