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Wespenbienen: Nomada armata

Artname: Nomada armata Herrich-Schäfer 1839
Volksmund: deutsch: "Rote Wespenbiene" · englisch: "Armed Nomad" · niederländisch: "Knautiawespbij"
Merkmale: Nomada-untypisch roter Hinterleib mit gelben Flecken; 10–12 mm. W: schwarzer Kopf, Oberlippe (Labrum) in der Mitte mit großem Zahn, Fühler rot, an den Enden mit Ausnahme der Spitzen schwarz, 3. Glied so lang wie 4.; Thorax (bzw. Mesosoma) schwarz, rot geflecktes Schildchen (Scutellum); Abdomen (Metasoma) rot mit gelben Flecken auf den Tergiten; Hinterschienen (Tibiae) am Ende stumpf mit kurzen dunklen Dornen. M: ähnlich Weibchen, aber Mandibeln (Oberkiefer), Wangen, Calli (Höcker am Pronotum) und Tegulae (Deckschuppen der Flügelbasis) gelbrot, Scutellum schwarz; 1. Beinpaar mit sehr breiten, unten bauchigen Femora; hinteres Beinpaar: Femora an der Basis mit Haarflecken, Tibiae am Ende mit hellen Dornen.
Verbreitung: Europa (Südeuropa bis Finnland); ganz Deutschland.
Lebensraum: Habitat des artspezifischen Wirts
Fortpflanzung:  Kuckucksbiene
Wirt: die Sandbiene Andrena hattorfiana
Nahrung: Nektar: bevorzugt an den Trachtpflanzen des Wirts, also Witwenblumen (bes. Knautia arvensis) und Skabiosen (bes. Scabiosa columbaria).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): Ende Mai–August.
Rote Liste: Kategorie 3: Gefährdet.
 
Wespenbiene: Nomada armata, W
Nomada armata  · Halbtrockenrasen Premberg/Oberpfalz, 07.06.2012 (kli)

Nomada armata, lateinisch die 'bewaffnete Wespenbiene', ist an der Oberlippe (dem Labrum) mittig mit einem recht großen Zahn "bewaffnet". Auf den ersten Blick sichtbar – und Anlaß für den deutschen Namen – ist allerdings nur die auffällige rote Grundfärbung und gelbliche Fleckung des Abdomens. Diese ist untypisch für die meisten Wespenbienen, deren Hinterleib – wie der deutsche Gattungsname nahelegt – wespenähnlich schwarz-gelb gebändert ist; die "Rote Wespenbiene" ähnelt aber einigen anderen Nomada-Arten mit rotem Hinterleib, etwa Nomada alboguttata, N. fabriciana, N. flavoguttata.
    Nomada armata parasitiert nur einen Wirt: die Sandbiene Andrena hattorfiana. An deren Nestern und Pollenquellen – Witwenblumen und Skabiosen – ist diese Kuckucksbiene zu finden.


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