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Furchenbienen: Halictus tumulorum

Artname: Halictus tumulorum (Linnaeus 1758)
Synonym: Halictus fasciatus Nylander 1848, Halictus ferripennis Cockerell, 1929
Volksmund: deutsch: "Gebänderte Furchenbiene", "Gewöhnliche Furchenbiene" · englisch: "Common Bronze Furrow-Bee" · niederländisch: "Parkbronsgroefbij"
Merkmale: metallisch dunkelgrünlich schimmernd, ähnlich Halictus confusus. W.: 6–8 mm; Gesicht rundlich, von den Augen zum Scheitel hin steil ansteigend; Mesonotum (Scutum) grob punktiert mit glänzenden Zwischenräumen, Mittelfeld (= hinter dem Scutellum) gerunzelt; 1. Tergit ohne anliegende filzige Behaarung, Endbinde des 3. Tergits oft schmäler als sein Endrand. M.: 8 mm; ähnlich W: rundliches Gesicht mit vorgezogenem Clypeus, Fühlergeißel auf der Unterseite gelb, die letzten 3 Glieder aber meist dunkel, Glieder doppelt so lang wie breit; 6. Sternit mittig mit runder Vertiefung; oft nur am Genostylus (den unteren Enden des Kopulationsapparats) von Halictus confusus unterscheidbar.
Verbreitung: Irland bis Ural, 67° nördl. Breite bis Pyrenäen, Neapel, Nordgriechenland; ganz Deutschland.
Lebensraum: trockenwarme bis kühlfeuchte Lebensräume, Parks und Gärten (Ubiquist).
Fortpflanzung:  selbstgegrabene Nester in unterschiedlichem Boden vegetationsarmer meist horizontaler Flächen; nistet in Aggregationen und primitiv-eusozial.
Kuckuck: Blutbiene Sphecodes ephippius.
Nahrung,
Nestproviant:
unspezialisiert (polylektisch), 14 Pflanzenfamilien: Korbblütler (Asteraceae), Kreuzbl. (Brassicaceae), Glockenblumengewächse (Campanulaceae), Nelkengew. (Caryophyllaceae), Windengew. (Convulvulaceae), Schmetterlingsbl. (Fabaceae), Blutwiederichgew. (Lythtaceae), Mohngew. (Papaveraceae), Hahnenfußgew. (Ranunculaceae), Resedagew. (Resedaceae), Rosengew. (Rosaceae), Weidengew. (Salicaceae), Rachenbl. (Scrophulariaceae).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): W.: ab Mitte April, M.: ab Anfang Juli.
Halictus tumulorum, W
Die Furchenbiene Halictus tumulorum 

Diese Furchenbiene ist aufgrund ihrer geringen Größe nicht gerade auffällig, gehört aber zu den häufigsten heimischen Wildbienenarten. Der Grund ihres Erfolges ist ihre Anspruchslosigkeit bzw. fehlende Spezialisierung: Als Generalist ist sie weder hinsichtlich des Lebensraumes noch des Nistsubstrates noch der Trachtpflanzen wählerisch.

Ungewöhnlich für eine Wildbiene, aber durchaus typisch für ihre Gattung ist ihre soziale Nistweise: 4–5 unbefruchtete Sommerweibchen bleiben im Nest ihrer Mutter und helfen dieser bei der Versorgung der Brut.

Halictus tumulorum, W   Halictus tumulorum, W
Halictus tumulorum : Kopfansicht · Wuppertal, schütterer Rasen, 15.4.2005   Eine kurzes Sonnenbad zwischendurch ...
(Art: wahrscheinlich Halictus tumulorum)

Halictus tumulorum, W   Halictus tumulorum, W
Blick in eine Andrena-Niströhre. Am Hinterleibs-
ende ist die namengebende "Furche" zu erkennen.
  Diese Furchbiene nistet hier zwischen den Niströhren der Erdbiene Andrena cineraria

Halictus tumulorum, M   Halictus tumulorum, M
Halictus tumulorum  auf Leontodon autumnalis   · Naturpark Hohes Venn – Eifel, 26.07.2009

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Furchenbienen Lasiogl. albocinctum nächste Gattung