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Furchenbienen: Halictus tumulorum

Artname: Halictus tumulorum (Linnaeus 1758)
Synonym: H. fasciatus Nylander 1848 · deutsch: "Gebänderte Furchenbiene", "Gewönliche Furchenbiene"
Merkmale: ca. 7 mm (?); schlank, schwarz mit ... .
Verbreitung: Irland bis Ural, 67° nördl. Breite bis Pyrenäen, Neapel, Nordgriechenland; ganz Deutschland.
Lebensraum: trockenwarme bis kühlfeuchte Lebensräume, Parks und Gärten (Ubiquist).
Fortpflanzung:  selbstgegrabene Nester in unterschiedlichem Boden vegetationsarmer meist horizontaler Flächen; nistet in Aggregationen und primitiv-eusozial.
Kuckuck: Blutbiene Sphecodes ephippius.
Nahrung,
Nestproviant:
unspezialisiert (polylektisch), 14 Pflanzenfamilien: Korbblütler (Asteraceae), Kreuzbl. (Brassicaceae), Glockenblumengewächse (Campanulaceae), Nelkengew. (Caryophyllaceae), Windengew. (Convulvulaceae), Schmetterlingsbl. (Fabaceae), Blutwiederichgew. (Lythtaceae), Mohngew. (Papaveraceae), Hahnenfußgew. (Ranunculaceae), Resedagew. (Resedaceae), Rosengew. (Rosaceae), Weidengew. (Salicaceae), Rachenbl. (Scrophulariaceae).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): W.: ab Mitte April, M.: ab Anfang Juli.
Furchenbiene H. tumulorum
Die Furchenbiene H. tumulorum Weibchen

Diese Furchenbiene ist aufgrund ihrer geringen Größe nicht gerade auffällig, gehört aber zu den häufigsten heimischen Wildbienenarten. Der Grund ihres Erfolges ist ihre Anspruchslosigkeit bzw. fehlende Spezialisierung: Als Generalist ist sie weder hinsichtlich des Lebensraumes noch des Nistsubstrates noch der Trachtpflanzen wählerisch.

Ungewöhnlich für eine Wildbiene, aber durchaus typisch für ihre Gattung ist ihre Wildbienen allgemein --> Sozialverhalten soziale Nistweise: 4–5 unbefruchtete Sommerweibchen bleiben im Nest ihrer Mutter und helfen dieser bei der Versorgung der Brut.

H. tumulorum, W.   H. tumulorum, W.
Halictus tumulorum Weibchen: Kopfansicht   Eine kurzes Sonnenbad zwischendurch ...
(Art: wahrscheinlich Halictus tumulorum)

Halictus tumulorum, W.   Halictus tumulorum, W.
Blick in eine Andrena-Niströhre. Am Hinterleibs-
ende ist die namengebende "Furche" zu erkennen.
  Diese Furchbiene nistet hier zwischen den Niströhren der Erdbiene Andrena cineraria

Halictus tumulorum, M.   Halictus tumulorum, M.
Halictus tumulorum Männchen auf Leontodon autumnalis   · Naturpark Hohes Venn – Eifel, 26.07.2009


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