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Furchenbienen: Halictus pollinosus 

Artname: Halictus pollinosus Sichel 1860
Synonym: Halictus cariniventris Morawitz 1876
Volksmund: deutsch: "Filz-Furchenbiene" · englisch: "Felt Furrow-Bee" · niederländisch: " Viltgroefbij"
Merkmale: mittelgroß, W. durch seinen scheinbar mit Mehl bestäubten Körper unverwechselbar. W.: 8–9 mm, vollständig (vor allem am Hinterleib) mit crèmefarbenem dicht anliegendem Filz behaart; die Cuticula darunter metallisch grün schimmernd. M.: 7–9 mm, Thorax teils mit langen abstehenden, teils kurzen anliegenden Haaren bedeckt; Tergite metallisch grün schimmernd & dicht behaart; Fühler dunkel.
Verbreitung: Iberische Halbinsel bis Mongolei, in Deutschland nur im Südwesten.
Lebensraum: offene Vegetation, Sandrasen, Ruderalflächen.
Fortpflanzung:  selbstgegrabene Hohlräume in dere Erde; soziale Nistweise: Königin mit mehreren (etwas kleineren) Arbeiterinnen.
Kuckuck: vielleicht die Blutbiene Sphecodes cristatus
Nahrung,
Nestproviant:
unspezialisiert (polylektisch): Pollen aus 8 Pflanzenfamilien: bevorzugt Korbblütler (Asteraceae), Kreuzblütler (Brassicaceae).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): überwinterte W.: ab Mai, geschlüpfte M.: ab Mitte Juli bis August.
Rote Liste: Kategorie *: Ungefährdet
Halictus pollinosus, W
Halictus pollinosus mit typisch filziger Behaarung · A Podersdorf, 9.8.2021 (nef)

Die Furchenbiene Halictus pollinosus ist vor allem im weiblichen Geschlecht unverkennbar: Ihr ganzer Körper sieht aus, als ob er fein mit Mehl oder Pollen (siehe Art-Epitheton) bestäubt oder von einer dünnen Schimmelschicht überzogen wäre. In Deutschland kommt diese Biene nur sehr vereinzelt im Südwesten vor, ist dort aber trotz ihrer Seltenheit bislang ungefährdet.

Halictus pollinosus, W   Halictus pollinosus, W
Halictus pollinosus  an Centaurea scabiosa · A Podersdorf (Neusiedlersee), 09.08.2021 (nef)   Halictus pollinosus  · A Podersdorf (Neusiedlersee), 10.08.2021 (nef)

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