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Furchenbienen: Lasioglossum sexnotatum

Artname: Lasioglossum sexnotatum (Kirby 1802)
Synonym: Lasioglossum nitidum (Panzer 1798) nec (Müller 1776)
Volksmund: englisch: "Ashy Furrow-Bee" · niederländisch: "Zesvlekkige groefbij"
Merkmale: ca. 10 mm; schlank, schwarz mit deutlichen hellen Binden auf dem Abdomen; von ähnlich großen Lasioglossum-Arten kaum zu unterscheiden.
Verbreitung: Iberische Halbinsel bis Dänemark und Mongolei; ganz Deutschland.
Lebensraum: bevorzugt offenbar trockenwarme Habitate, Magerrasen, Wegböschungen, Ruderalflächen, Parks und Gärten.
Fortpflanzung:  selbstgegrabene Nester in der Erde; nistet vermutlich solitär.
Kuckuck: unbekannt (Sphecodes?).
Nahrung,
Nestproviant:
unspezialisiert (polylektisch), 8 Pflanzenfamilien: Korbblütler (Asteraceae), Kreuzbl. (Brassicaceae), Liliengewächse (Liliaceae), Blutweiderichgew. (Lythraceae), Hahnenfußgew. (Ranunculaceae), Rosengew. (Rosaceae), Weidengew. (Salicaceae), Rachenblütler (Scrophulariaceae).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): W.: ab April, M.: Juli–September.
Rote Liste: Kategorie 3: Gefährdet
Furchen- bzw. Schmalbiene Lasioglossum sexnotatum, W
L. sexnotatum · Solingen, 06.06.2004

Die Furchenbiene Lasioglossum sexnotatum ist vor allem durch ihre Größe im Feld erkennbar, aber dennoch schwer von ähnlich großen Arten zu unterscheiden. Im Frühjahr sind nur die Weibchen zu sehen, die sich schon im warmen April zur Erdoberfläche graben können; die selteneren Drohnen fliegen von Mitte Juli bis September. Als Nahrungsgeneralistin ist die Art eigentlich gut für den Überlebenskampf gerüstet, vor allem die intensive Landwirtschaft hat sie jedoch vieler Wiesen und Weiden als typischer Nistsubstrate beraubt und somit selten werden lassen.

Furchen- bzw. Schmalbiene Lasioglossum sexnotatum, W   Lasioglossum sexnotatum, M
L. sexnotatum an der Knotigen Braunwurz (Scrophularia nodosa); Oberhausen, 26.06.2006 (jac)   L. sexnotatum an Scrophularia nodosa; Oberhausen, 21.07.2006 (hjm)

Furchenbiene Lasioglossum sexnotatum, M, an Scrophularia nodosa   Lasioglossum sexnotatum, M, im Fluge
L. sexnotatum an Scrophularia nodosa   L. sexnotatum · Oberhausen, 21.07.2006

Furchen- bzw. Schmalbiene Lasioglossum sexnotatum, W
Lasioglossum sexnotatum  an Brombeere · Solingen-Widdert, 13.05.2007

Die Frage, wo sich die Drohnen im Spätsommer mit Nektar versorgen und auf die Weibchen warten, konnte nach 10jähriger Beobachtung Bernhard Jacobi im heimischen Garten beantworten: Die Männchen nutzen dafür die Nachblüte der Knotigen Braunwurz (Scrophularia nodosa).

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Furchenbienen Lasiogl. sexstrigatum nächste Gattung