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Furchenbienen: Lasioglossum xanthopus Zu Vergrößerungen der Fotos

Artname: Lasioglossum xanthopus (Kirby 1802)
Merkmale: 11–12 mm; schlank, schwarz mit deutlichen weißen Basalbinden auf den Tergiten 2–4, rotgelben hinteren Tibiae und Tarsen und rotbraun bepelztem Thorax, dadurch in beiden Geschlechtern gut zu bestimmen.
Verbreitung: Eurasien: Marokko bis Süd-Schweden, Mongolei und Palästina; ganz Deutschland; überwiegend unter 500 m.
Lebensraum: Waldränder, Magerrasen & trockene Fettwiesen, Brachen, Dämme, Hänge, Gärten.
Fortpflanzung:  selbstgegrabene Nester in der Erde; nistet solitär. Die Weibchen überwintern nach der Paarung und bauen erst im Frühjahr ihre Brutzellen.
Kuckuck: die Blutbiene Sphecodes spinulosus
Nahrung,
Nestproviant:
unspezialisiert (polylektisch), hat aber eine Vorliebe für den Wiesensalbei (Salvia pratensis). Pollenquellen sind Korbblütler (Asteraceae), Rauhblattgewächse (Boraginaceae), Kreuzblütler (Brassicaceae), Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und Lippenblütler (Lamiaceae).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): W.: ab April, M.: September–Oktober (im südöstl. Mitteleuropa auch erst im Frühjahr).
Rote Liste: Kategorie 3: Gefährdet
Furchenbiene Lasioglossum xanthopus W
Lasioglossum xanthopus Weibchen · Köln, 17.6.06

Lasioglossum xanthopus, W.   Lasioglossum xanthopus, W.
Lasioglossum xanthopus Weibchen an Geranium pratense   Köln-Porz, 17.06.2006

Lasioglossum xanthopus, W.   Lasioglossum xanthopus, W.
Lasioglossum xanthopus Weibchen Zu einer Vergrößerung des Fotos an Wildrose   Zu einer Vergrößerung des Fotos · Rodderberg (bei Bonn, NRW/RP), 29.05.2012

Lasioglossum xanthopus, W.   Lasioglossum xanthopus, W.
Lasioglossum xanthopus Weibchen Zu einer Vergrößerung des Fotos an Wildrose   Zu einer Vergrößerung des Fotos · Rodderberg (bei Bonn, NRW/RP), 29.05.2012

Lasioglossum xanthopus, W.
Lasioglossum xanthopus Weibchen an einer Wildrose · Rodderberg (bei Bonn, NRW/RP), 29.05.2012

Lasioglossum xanthopus ist durch die rotgelben Hinterschienen und -tarsen und die rotbraun behaarte Brust leichter als andere Furchenbienen zu bestimmen. Ungewöhnlich ist die Fortpflanzung: Die Weibchen überwintern nach der Paarung zunächst und graben erst im Frühling z. B. in Böschungen ihre Bodennester, aus denen im Herbst desselben Jahres die nächste Generatuion schlüpft. Männchen sind also im Frühling und Sommer im deutschsprachigen Raum nicht zu sehen, nur in Südost-Mitteleuropa kann es im Frühjahr Drohnen geben.
    Durch ihre Bevorzugung extensiv bewirtschafteter Landschaften ist diese Furchenbiene gefährdet.


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