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Mauerbienen: Osmia spinulosa

Artname: Osmia spinulosa (Kirby 1802)
Merkmale: 8–10? mm; schwarz und schlank – ähnelt einer Scherenbiene (Chelostoma) – mit schmalen weißen Endbinden, von den die zwei vorderen mittig unterbrochen sind.
Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa; ganz Deutschland, in den Alpen bis 2000 m.
Lebensraum: trockenwarm: Dünen, Steinbrüche, Brachen, Waldränder, auch Ruderalflächen und Parks.
Fortpflanzung:  leere Schneckenhäuser der Heideschnecken Helicella itala und H. obvia und der Hainzirkelschnecke Cepaea nemoralis, vermutlich auch kleinerer Schneckenarten. Brutzellen aus Pflanzenmörtel. Überwinterung als Ruhelarve im Schneckenhaus.
Kuckuck: Kuckucksbiene Stelis odontopyga.
Nahrung: spezialisiert auf Korbblütler (Asteraceae) (polylektisch).
Flugzeit: eine Generation im Jahr (univoltin): Juni–Mitte August.
Mauerbiene: Osmia spinulosa
Die Mauerbiene Osmia spinulosa · Leverkusen, Neulandpark, 17.6.2007 (jac)

Diese seltene Mauerbiene gehört zu den Schneckenhaus-Nistern. Interessant ist auch das Sammelverhalten: Das unten abgebildete Weibchen sammelte mit Heriades-ähnlichen Abdomenbewegungen Pollen auf einem Köpfchen der großen Gold-Kornblume (Centaurea macrocephala).

Mauerbiene: Osmia spinulosa W   Mauerbiene: Osmia spinulosa W
Osmia spinulosa Weibchen auf der Gold-Kornblume (Centaurea macrocephala)   Leverkusen, Wildbienengarten im Neulandpark (Landesgartgenschau 2005), 17.6.2007


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