Coelioxys  afra ·  aurolimbata ·  conica ·  conoidea ·  echinata ·  elongata ·  inermis ·  rufescens


Kegelbienen: Coelioxys echinata 

Artname: Coelioxys echinata Förster 1853
Synonym: Coelioxys rufocaudata Smith 1854
Volksmund: deutsch: "Stachel-Kegelbiene"
Merkmale: Schwarze Grundfarbe, weiße Abdomen-Binden. W.: 6–8 mm; dunkle Mandibeln & Tarsen; Tergite mit weißen Endbinden aus schuppenförmigem Filz, 6. bzw. End-Tergit & -Sternit teils dunkelrot und sehr spitz. M.: 6–7 mm; ähnlich dem W., aber: Scutellum (Schildchen) seitlich mit oben gerundeten Dornen; Coxa des 1. Beinpaars ohne Zahn; 6. Tergit mittig mit breitem Längshöcker.
Verbreitung: Mittel- & Südeuropa, südlich bis Nordafrika, nördlich bis 54° nördl. Breite, östlich bis zum Kaspischen Meer; ganz Deutschland.
Lebensraum: Habitate der Wirtin, unspezialisiert.
Fortpflanzung:  Kuckucksbiene
Wirt: die Blattschneiderbienen Megachile apicalis & rotundata.
Nahrung: Nektar: unspezialisiert, viele Pflanzenfamilien.
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): Ende Juni–August.
Kegelbiene: Coelioxys echinata, W
Coelioxys echinata  an einem Nest von Megachile rotundata · D'dorf, 03.07.2018

Coelioxys echinata ist im Feld schwer von anderen Kegelbienenarten zu unterscheiden: Man achte bei Blüten-besuchenden Coelioxys-Weibchen zunächst auf die Größe und das extrem spitze und lange teilweise dunkelrote Hinterleibsende; einfacher ist die Bestimmung an den Nestern des Wirts, nämlich der "Luzerne-Blattschneiderbiene" (Megachile rotundata), deren aus Pflanzenteilen bestehende Nestverschlüsse die "Stachel-Kegelbiene" mit ihrer stachelartigen Hinterleibsspitze durchbohrt. Nach Amiet et al. (2004: Apidae 4) ist Megachile apicalis ein weiterer Wirt.
    Diese kleine Kegelbiene ist nicht häufig, aber in ganz Deutschland mit Schwerpunkt in den südlichen Bundesländern vereinzelt zu finden. Ihr Überleben hängt wie bei allen Kuckucksbienen von der Häufigkeit ihres Wirts ab.

Kegelbiene: Coelioxys echinata, W   Kegelbiene: Coelioxys echinata, W
Megachile ericetorum  inspiziert ein Nestloch ...   ... in einem Nistziegel · Düssseldorf, 03.07.2018

Der wissenschaftliche Artname (Epitheton) dieser Kegelbiene, also echinata, wurde vom altgriechischen Wort für 'Igel' abgeleitet und bezieht sich auf das extrem spitze und lange Hinterleibsende. Die mundartliche Bezeichnung wiederum wurde vom Art-Epitheton abgeleitet.

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