| Artname: |
Colletes cunicularius (Linnaeus bzw. Linné 1761) |
| Synonym: |
deutsch: "Frühlings-Seidenbiene", "Weiden-Seidenbiene" |
| Merkmale: |
Von anderen Colletes-Arten im Feld durch die Größe und fehlenden deutlichen Hinterleibs-Haarbinden zu unterscheiden. W.: 1314 mm; schwarzer gewölbter Thorax mit langem gelbbraunem (an den Seiten etwas hellerem) Pelz; Abdomen schwarz, Tergite fein zerstreut punktiert, Behaarung auf den ersten T. gelbbraun, auf den letzten dunklebraun, an den Endrändern oft heller, ohne anliegende Haarbinden. M.: 1114 mm; ähnlich den W., auch das Abdomen ist ähnlich dick, es verjüngt sich nicht wie bei Andrena-Männchen. |
| Verbreitung: |
Europa bis Finnland; ganz Deutschland. |
| Lebensraum: |
Sandgebiete: Sand- und Kiesgruben, See- und Binnendünen, Flußauen und Hochwasserdämme. |
| Fortpflanzung: |
Selbstgegrabene Nester in horizontalen bis leicht schrägen vorzugsweise nicht oder kaum bewachsenen sandigen Böden, unter günstigen Bedingungen in großen Aggregationen. Überwinterung als Imago. |
| Kuckuck: |
Blutbiene Sphecodes albilabris. |
Nahrung, Nestproviant: |
streng spezialisiert auf Weiden (Salicaceae) (oligolektisch): Salix cinerea, S. caprea, S. aurita, S. viminalis, S. repens. |
| Flugzeit: |
1 Generation im Jahr (univoltin): Mitte März bis Anfang April (M.) bzw. bis Mai (W.). |
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Die Seidenbiene Colletes cunicularius · Bucholtwelmen/Hünxe, 25.03.2007 |
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