Dioxys  tridentata


Zweizahnbienen: Dioxys tridentata

Artname: Dioxys tridentata (Nylander 1848)
Volksmund: deutsch: "Dunkle Zweizahnbiene"
Merkmale: 7–10 mm; alle Tergite des kegelförmigen Abdomens schwarz, weiße Endbinden. W.: Kopf schwarz, Gesicht weißlich behaart; Thorax (Mesosoma) schwarz, Scutellum (Schildchen) am Hinterrand seitlich und auch mittig mit einem kleinen Zahn; Abdomen (Metasoma) mit flachem sowie breitem quadratischen Endsegment mit einer Kerbe mittig am Hinterrand. M.: wie W., mit eingekrümmtem Abdomen-Ende, 4. Sternit am Hinterrand glatt, 6. Sternit mit dichter Haarbürste, 7. Tergit kaum sichtbar.
Verbreitung: Süd- & Mitteleuropa bis südliches Nordeuropa (62° nördl. Breite); in Deutschland im Süden, nach Norden hin seltener, in den Küsten-Bundesländern offenbar erloschen; in der Schweiz (vor allem im Wallis) und in Österreich etwas häufiger, bis 1700 m.
Lebensraum: Habitate des spezifischen Wirts
Fortpflanzung:  Kuckucksbiene bei den Mauerbienen Osmia andrenoides, O. anthocopoides & O. ravouxi (& O. adunca?) sowie bei der Mörtelbiene Megachile parietina & evtl. weitere Arten.
Nahrung: kaum bekannt, etwa Schmetterlingsblütler (Fabaceae), Lippenblütler (Lamiaceae ), Korbblütler (Asteraceae).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): M.: Mitte Mai–Juli, W.: Juni–August.
Rote Liste: Kategorie 2: Stark gefährdet.
Zweizahnbiene Dioxys tridentata, M
Dioxys tridentata  · ehem. Bahntrasse bei Schwandorf, Oberpfalz, 17.6.2011 (kli)

Wer diese Kuckucksbiene und einzige in Deutschland vorkommende Zweizahnbiene zum ersten Mal sieht, wird sie vermutlich zunächst für eine Kegelbiene halten – und dies aus gutem Grund:

Ihrer Seltenheit entsprechend ist die "Dunkle" Zweizahnbiene noch wenig erforscht. Für ihre Erhaltung sind allerdings weitere Erkenntnisse nicht erforderlich: Wie in ähnlichen Fällen kann diese Art nur gerettet werden, wenn es gelingt, die Habitate und Nahrungspflanzen ihrer bewiesenen und vermuteten Wirtsarten zu erhalten.


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