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| Bombus gerstaeckeri, A an Aconitum paniculatum · Salzburg, Niedernsill, Mühlbachtal, 1700m NN, Aug 2001 (neu) | Bombus gerstaeckeri, M N an Aconitum napellus tauricum · Salzburg, Glocknergebiet, Unternaßfeld, 2250m NN (neu) |
Die Eisenhuthummel trägt ihren Namen nicht zufällig: Sie hat sich innerhalb der Hahnenfußgewäche (Ranunculaceae) auf die Gattung Aconitum (Eisenhut) spezialisiert; nur ausnahmsweise besucht sie auch die Silberdistel (Carlina arcaulis), einen Korbblütler (Asteraceae). In den Alpen befliegt sie im allgemeinen zuerst den Gelben bzw. Wolfs-Eisenhut (A. vulparia), eine typische Schluchtwaldpflanze, die von 500 m bis über die Waldgrenze vorkommt, später im Jahr dann den Blauen Eisenhut (A. napellus), den Rispigen Eisenhut (A. paniculatum) und den Bunten Eisenhut (A. variegatum). Diese Arten, die übrigens allesamt geschützt sind, kommen allerdings selten alle in einem Gebiet vor.
Bombus gerstaeckeri ist also nur dort zu erwarten, wo der Eisenhut in größerer Zahl wächst; ihr Schutz setzt den Schutz von Eisenhutbeständen voraus. Dies ist im Verbreitungsgebiet dieser Hummelart ein guter Grund, auch im Garten Eisenhut anzupflanzen.
| Bezeichnung: | Bombus gerstaeckeri Morawitz 1881 |
| Synonyma: | Megabombus gerstaeckeri (Morawitz 1881) |
| Deutsch: | "Eisenhuthummel" |
| Merkmale: | Länge: W: 2026 mm, A.: 1517 mm, M.: 1618 mm Flügelspannweite: W.: 3236 mm, A.: 2630 mm, M.: 2632 mm Rüssel: sehr lang Kopf: auffällig lang Volkgröße: 40100 Tiere Färbung:
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| Verbreitung: | Europa in den Pyrenäen, den Alpen zwischen 800 und 2500 m und auf dem Balkan |
| Lebensräume: | Berghänge mit großen Eisenhutbeständen |
| Fortpflanzung: | Meist in unterirdischen Mäusenestern, aber auch in Felsspalten, wo die Königin das Nest selbst baut: Nestbezieher und -bauer; Pocketmaker |
| Kuckuck: | ? (Psithyrus ?) |
| Nahrung: | Blauer und Gelber Eisenhut (Aconitum napellus & vulparia), ausnahmsweise Silberdisteln (Carlina arcaulis) · (oligolektisch) |
| Flugzeit: | Eine Generation im Jahr (univoltin): überwinterte, nestsuchende W.: ab Ende Mai/Anfang Juni bis Anfang September; Jung-W. & M.: ab Mitte/Ende August |
| Rote Liste: | Kategorie R: in Deutschland extrem selten |
| B. haematurus |