Bienen und Wespen: Artbestimmung

Die Bestimmung von Bienen und Wespen ist dem Experten in aller Regel nicht nach vagen Beschreibungen, sondern nur nach Fotos oder Totfunden möglich. Es gelten folgende Bedingungen:

1. Bestimmung anhand von Fotos

  1. Zusendung per Post: Fotos können als Papierbilder per Brief zugeschickt werden. Wenn eine Rücksendung der Bilder gewünscht wird, legen Sie bitte Rückporto bei. Es wird keinerlei Haftung für zugesandte Bilder übernommen.
  2. Zusendung per eMail: im jpg-Format und mit möglichst nicht mehr als 100 KB Speicherplatz pro Bild. In der Betreffzeile geben Sie bitte unbedingt "Artbestimmung" an. Beabsichtigen Sie eine elektronische Zusendung von mehr als 10 Bildern, so kündigen Sie das bitte vorher an.
  3. Allgemein: Viele Bienen- und Wespenarten sind anhand von Fotos nicht zu bestimmen. Bei den anderen Arten ist es wichtig, daß die Aufnahme scharf und das Insekt gut erkennbar abgebildet ist (Makroaufnahme!). Auf jedem Fall sollten Sie mitteilen, wann und wo (in welchem Biotoptyp) das Insekt fotografiert wurde. Auch Beobachtungen zum Blütenbesuch, Beutefang, Nistweise etc. können entscheidend zur Artbestimmung beitragen. Bestimmt werden können ausschließlich Bienen und Wespen aus dem deutschsprachigen Raum sowie den Beneluxstaaten, Skandinavien, Großbritannien und Irland.
  4. Aufwandsentschädigung: Für die erfolgreiche Bestimmung von Bienen und Wespen nach Fotos wird pro Art bzw. Gattung eine Gebühr von 2 € berechnet. Ist eine Bestimmung nicht möglich, wird auch keine Gebühr berechnet. Sie erhalten in der Regel innerhalb von zwei Wochen per eMail den Namen des Tieres und die Rechnung. Ein "Gutachten" (Informationen zu Biologie, Ökologie, Verhalten, Gefährlichkeit und Schutzstatus der Art) kostet zusätzlich 5 €.

2. Bestimmung toter Bienen und Wespen

  1. Artenschutz: In Deutschland (und auch Teilen Österreichs und der Schweiz) sind alle Wildbienen und einige Wespenarten besonders geschützt. Es ist verboten, diese Arten zu töten. Bitte töten Sie keine Bienen und Wespen, sondern schicken Sie uns nur Tiere, die Sie tot gefunden haben!
  2. Zusendung per Post: Totfunde können in einem geeigneten Behältnis per Brief zugeschickt werden. Im Bereich der Deutschen Post kostet ein Brief mit einer Höhe bis 20 mm an Porto 1,53 € (Gewicht bis 500 g). Günstig wäre daher der Versand in einer kleinen Tablettendose oder stabilen Streichholzschachtel – für den Versand in einer Filmdose würden 2,25 € Porto anfallen. Bitte schicken Sie nur (an der Sonne) getrocknete Tiere, da diese sonst schnell verschimmeln. Legen Sie das Insekt zwischen etwas Taschentuchpapier (nicht Watte!), so daß es in dem Behältnis vor Stößen geschützt ist. Wenn eine Rücksendung der Tiere gewünscht wird, legen Sie bitte Rückporto bei. Es wird keinerlei Haftung für zugesandte Insekten übernommen.
  3. Allgemein: Viele Bienen- und Wespenarten sind schwer zu bestimmen. Teilweise müssen dazu sogar die Genitalien herauspräpariert werden. Da bei dem Versand bestimmungsrelevante Teile beschädigt werden können, sollten Sie mitteilen, wann und wo (in welchem Biotoptyp) das Insekt gefunden wurde. Auch Beobachtungen gleichartiger Tiere zum Blütenbesuch, Beutefang, Nistweise etc. können entscheidend zur Artbestimmung beitragen. Es können ausschließlich Insekten aus dem deutschsprachigen Raum sowie den Beneluxstaaten, Skandinavien, Großbritannien und Irland bestimmt werden.
  4. Aufwandsentschädigung: Bei erfolgreich bestimmten Bienen und Wespen wird pro Art eine Gebühr von 6 € berechnet. Ist eine Bestimmung nicht möglich, wird auch keine Gebühr berechnet. Sie erhalten in der Regel innerhalb von drei Wochen per eMail den Namen des Tieres und die Rechnung. Ein "Gutachten" (Informationen zu Biologie, Ökologie, Verhalten, Gefährlichkeit und Schutzstatus der Art) kostet zusätzlich 5 €.

3. Auftragnehmer


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