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Maskenbiene: Hylaeus annularis

Artname: Hylaeus annularis Kirby 1802
Synonym: Hyleus dilatatus (Kirby 1802); H. cervicornis (Costa 1858)
Merkmale: 6–8 mm; schwarz mit weißer Gesichtsmaske; von anderen Hylaeus-Arten schlecht zu unterscheiden.
Verbreitung: Europa bis Süd-Schweden & Süd-Finnland (62° n. Breite); ganz Deutschland, meist unter 500 m.
Lebensraum: Binnendünen und Dämme, Sandgebiete, Brachen, Ruderalflächen, Sand- & Lehmgruben, Brombeerhecken, Waldränder.
Fortpflanzung:  Vorhandene Hohlräume in Totholz (Fraßgänge, verlassene Stechimmen-Bauten), aber auch selbstgenagte Gänge im Mark dürrer Stengel (Brombeere, Beifuß). Überwinterung als Ruhelarve.
Kuckuck: Schmalbauchwespen (Gasteruptionidae)
Nahrung,
Nestproviant:
unspezialisiert (polylektisch).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): Anfang (M.) bzw. Mitte (W.) Juni bis Ende Juli (M.) bzw. September (W.).
Maskenbiene Hylaeus annularis
Hylaeus annularis Männchen mit typischer Ge-sichtsmaske · Oberhausen, 22.6.2007 (jac)

Diese Maskenbiene ist eine Generalistin, die z.·B. in Brombeerstengeln nistet. Sie ist regelmäßig auffindbar und nicht gefährdet. Man beachte die typische große weiße Gesichtsmaske der Männchen und die artspezifisch geformten Schäfte (Scapi) der Fühler.


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